Erster Ribel-Whisky vom Akazienfass

Gestern haben Arnold Graf und seine Tochter Claudia in der Brauerei Sonnenbräu den in neuen Fässern gereiften Swisslander Ribel-Whisky 2016 vorgestellt.
«Die Swisslander-Edition Nr. 4 ist bereits ausverkauft», sagte gestern Vormittag Arnold Graf, Seniorchef der Sonnenbräu, mit Genugtuung. Die Idee, mit einem Rheintaler Whisky bei den Whisky-Liebhabern im Rheintal Heimatgefühle zu wecken, ist ihm auf Anhieb gelungen. Wie Claudia Graf, Geschäftsführerin der Sonnenbräu AG, sagte, ist der 2016er-Jahrgang bereits im Vorverkauf reserviert worden. Der grossen Nachfrage sei man inzwischen gerecht worden, sodass auf den Verkauf 2020 die Produktion der Nachfrage angepasst werde.Für den Jahrgang 2017 seien ab dem 1. Januar 2017 über www.swisslander.ch Reservationen möglich.

Garantierte Qualität aus dem Rheintal

Wie Arnold Graf mit einem prüfenden Blick auf die Farbe des Swisslander Ribel-Whisky bei der gestrigen Verkostung versicherte, handelt es sich bei den verwendeten Rohstoffen für seinen Whisky um Rheintaler Ribelmais mit geschützter Ursprungsbezeichnung AOP. Letzterer verleihe dem «Swisslander» eine speziell weiche, feine Note. Beim zweiten Rohstoff, so Claudia Graf, handle es sich um gemälzte Rheintaler Gerste aus dem Einzugsgebiet Weite–Ruggell. Als Besonderheit an der Edition Nr. 4 wies Arnold Graf auf die verwendeten Akazienfässer für die Lagerung hin, anstelle der bisher verwendeten Eichenfässer. Das Akazienholz, das in Süd- und Osteuropa heimisch ist, sei härter als Eiche und gehöre als einzige einheimische Holzart, bekannt unter dem Namen Robinie, zur Resistenzklasse 1.

Das Ergebnis des Swisslander Ribel-Whiskys 2016 braucht den Vergleich mit bekannten Whiskysorten nicht zu scheuen. So ist mit der jüngsten, während acht Jahren im Akazienfass gelagerten, Edition eine überaus milde, um nicht zu sagen geradezu süffige, Spirituose entstanden, die an die bekannten schottischen Speyside Whiskys erinnert und bei Kennern und Sammlern bestens ankommen wird.